Am 29. Juni 2025 trafen sich die Seniorinnen und Senioren des Kirchenbezirks Erlangen-Würzburg auf der Altenburg, die als eines der Bamberger Wahrzeichen auf dem höchsten der sieben Bamberger Hügel thront.
Die Altenburg hat eine wechselvolle Geschichte. Sie begann am Anfang des 12. Jahrhundert. Damals diente sie strategischen Zwecken. Im 14. und 15. Jahrhundert war sie prunkvoller Wohnsitz der Bamberger Fürstbischöfe, bis sie im Jahr 1553 im zweiten Markgrafenkrieg fast völlig zerstört wurde. Anno 1801 schließlich ging die Altenburg in private Hände und 1818 gründeten Bamberger Bürger den Altenburgverein, der sich für einen Wiederaufbau der Anlage einsetzte.
Der berühmte Dichter E.T.A. Hoffmann wohnte eine Zeit lang dort.
1902 wurde mit dem Bau des Palas, dem Hauptgebäude, der endgültige Zustand der Burg hergestellt. Heute ist sie ein beliebtes Ausflugsziel für die ganze Region. Bis Ende 1982 wurden zudem Bären auf der Burg gehalten, zuletzt der Bär "Poldi". Der Zwinger, in dem die Bären ihr Zuhause hatten, ist immer noch vorhanden.
Nach dem Eintreffen auf der Burg gingen die Seniorinnen und Senioren in den Rittersaal, in dem auch das Mittagessen eingenommen werden konnte.
Der nächste Programmpunkt war eine sehr interessante Stadtrundfahrt durch Bamberg mit einem früheren amerikanischen Schulbus. Alternativ konnte man an einer Burgführung teilnehmen oder auf eigene Faust den Bergfried besteigen. Dort hatte man einen tollen Panoramablick auf Bamberg und das Umland. Zum Abschluss kamen alle Teilnehmer noch einmal im Rittersaal zur Kaffeetafel zusammen.
Es war eine gelungene Veranstaltung bei herrlichem Wetter, gutem Essen und schönen Begegnungen.
Text: Harald Heil
Bilder: Günter Schmidt, Jörg Sacher