Im Sonntagsgottesdienst am 15. Oktober 2023 spendete Hirte Wolfgang Reitz, der Vorsteher der neuapostolischen Kirche Schweinfurt, einem Kleinkind das Sakrament der Heiligen Wassertaufe.
Das Bibelwort, das dem Gottesdienst zugrunde lag, stammte aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Thessalonicher:
„Darum tröstet euch untereinander und einer erbaue den andern, wie ihr auch tut“. (1 Thess 5, 11)
Zur Einstimmung auf die Predigt sang der Chor „Du hast uns als Gemeinde in deinen Dienst gestellt“ (CB 352). In diesem Lied geht es unter anderem um die Verschiedenheit der Menschen. Darauf ging Wolfgang Reitz zu Beginn ein, indem er herausstellte, dass wir im Gottesdienst nicht alle gleich gemacht würden. Die Vielfalt sei bereichernd, und trotzdem könnten wir im Einssein stehen und gemeinsam an Jesus glauben.
Mit Bezug auf das von der Gemeinde zu Beginn des Gottesdienstes gesungene Lied „Kleine Tropfen Wasser, kleine Körner Sand“ (GB 235) betonte der Vorsteher die darin enthaltende Botschaft, dass viele kleine Dinge etwas bewirken könnten. Ein Tropfen sei nichts Großes, doch ein Tropfen Vertrauen könne eine große Auswirkung haben. Ein kleiner Tropfen Vergebung könne Versöhnung bringen und uns selbst entlasten. Es sei wichtig, sich einander zu vergeben und wieder Gemeinschaft miteinander zu haben, falls erforderlich, sich aber auch gegenseitig zu ermahnen. Es gelte, dem Nächsten Hilfe zu schenken, ihm zuzuhören und auf ihn Acht zu haben. Jesus sei darin unser Vorbild.
Nach einem ergänzenden Predigtbeitrag von Priester Tristan Ebert wies Wolfgang Reitz darauf hin, dass die Taufe etwas Großartiges sei. Der Täufling werde freigesprochen von der Erbsünde, erlebe in der Taufhandlung die Nähe Gottes und werde ein Christ. Damit sei er Teil der Gemeinde Christi.
Die Taufhandlung selbst wurde vom gemischten Chor mit dem Liedbeitrag „Jesus, bleib in meinem Leben, Weggefährte bester Freund“ (CM 307) eingeleitet. Diese Worte griff der Hirte in seiner Ansprache an die Eltern auf und wünschte der kleinen Merle, dass Jesus ihr bester Freund werden und sie stets beschützen und bewahren möge. Zudem widmete er ihr einen Segenswunsch aus Afrika: „Wo Gott dich hingesät hat, da sollst du blühen“.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls, dem Dankgebet und Schlusssegen freuten sich die glücklichen Eltern über die Wünsche der Gottesdienstbesucher. Anschließend waren alle zu einem kleinen Imbiss im Foyer eingeladen.
Text: M. Kaiser
Bilder: J. Sacher, R. Wagner