Am 17.12.2023 feierte Vorsteher Wolfgang Reitz mit der Gemeinde Schweinfurt den Gottesdienst am dritten Adventsonntag. In diesem Gottesdienst erhielten Renate und Helmut Kager den Segen zum 65-jährigen Ehejubiläum. Bereits zum zweiten Mal konnte in der neuapostolischen Kirchengemeinde Schweinfurt ein Jubelpaar in diesem Jahr das seltene Hochzeits-Jubiläum der Eisernen Hochzeit feiern.
Grundlage des Gottesdienstes war ein Wort aus dem Johannesevangelium, Kapitel 1, Verse 6 und 7:
"Es war ein Mensch, von Gott gesandt, der hieß Johannes. Der kam zum Zeugnis, damit er von dem Licht zeuge, auf dass alle durch ihn glaubten."
Auch wenn das Johannesevangelium, so Wolfgang Reitz in seiner Predigt, die Weihnachtsgeschichte etwas abstrakter schildere als beispielsweise das Lukasevangelium, sei es letztlich doch der gleiche Inhalt. Das Licht Jesus Christus kam in die Welt, um die Menschen zu erlösen. Johannes der Täufer sei von Gott auserwählt und gesandt worden, um die Ankunft Christi vorzubereiten. Diesen Auftrag habe er erfüllt. Johannes habe sich hierbei klein und Jesus groß gemacht, indem er auf Jesus hingewiesen habe. Insoweit könnten sich die Gläubigen - insbesondere in der Adventszeit - an Johannes dem Täufer und der Art und Weise, wie er seinen Auftrag erfüllt habe, ein Vorbild nehmen.
Umrahmt wurde der Gottesdienst von Gemeindechor und -orchester mit stimmungsvollen als auch besinnlichen musikalischen Vorträgen.
Nach der gemeinsamen Feier des heiligen Abendmahles empfingen Renate und Helmut Kager den Segen zur Eisernen Hochzeit. In seiner Ansprache an das Jubelpaar wies Wolfgang Reitz darauf hin, dass Eisen Standhaftigkeit symbolisiere. Diese Eigenschaft treffe auch auf Renate und Helmut Kager zu. Beide seien über viele Jahrzehnte feste Säulen der Gemeinde Schweinfurt gewesen und hätten sich in vielfälter Weise in der Gemeinde eingebracht.
Nach dem Gottesdienst nutzten zahlreiche Gottesdienstteilnehmer die Möglichkeit, dem Jubelpaar persönlich herzliche Glück- und Segenswünsche auszusprechen und Gemeinschaft untereinander zu pflegen.
Text: Thomas Reitz
Bilder: Jörg Sacher, Roland Wagner