„Es war einfach wunderschön.“ „Ich habe mit Freude wahrgenommen, dass hier etwas gewachsen ist.“ Das waren zwei von mehreren lobenden Aussagen am Ende eines musikalischen Programms zur 17. Ökumenischen Nacht der offenen Kirchen am 2. Oktober 2024, welches die Alt-Katholische Gemeinde St. Martin und die neuapostolische Kirchengemeinde Würzburg auch in diesem Jahr gemeinsam gestaltet hatten.
An insgesamt 18 Angebotsorten öffneten christliche Kirchen und Organisationen am 2. 10. 2024 zur 17. Ökumenischen Nacht der offenen Kirchen in Würzburg ihre Gotteshäuser. Eine der geöffneten Kirchen war die Kapelle der Alt-Katholischen Gemeinde Würzburg. Das dort gestaltete Programm trug den Titel „Alles ist ein Geschenk“.
Das Programm bestand aus drei Teilen, geleitet von den Gedanken, dass der Mensch nicht sich allein gehöre. Sein Leben sei ihm geschenkt und vieles im Leben sei Geschenk, für das wir glücklich und dankbar sein dürfen. Das begründe den christlichen Glauben, dass letztlich alles von Gott komme oder mit Gott zu tun habe.
Zuerst sang und spielte der Winterhäuser Liedpoet Paullo Kraus seine handgemachten Lieder über das Leben von der Geburt bis zum Tod unter dem Titel „Dei Leben is a Gschenk“.
Im zweiten Teil sangen die Mitglieder des offenen Musikkreises der Alt-Katholischen Gemeinde St. Martin mit Begleitung durch Flöte, Violine, Gitarre, Klavier sowie Schlagzeug mehrstimmige Lieder unter dem Titel „Frieden – ein Geschenk?“. Textbeiträge zwischen den Liedern beleuchteten Aspekte des Friedens.
Den Abschluss bildete ein durch den Chor der neuapostolischen Kirchengemeinde Würzburg gestalteter Beitrag mit dem Titel „Glaube, Liebe, Hoffnung – Gottes Geschenke!“ Textbeiträge zwischen vorgetragenen Taize-Liedern, die zum Mitsingen einluden, setzten Besinnungsimpulse zu den drei Themen des Beitrags.
Ein kleiner Imbiss und Getränke vor der Kirche luden zur Begegnung und zum regen Gedankenaustausch vor der Kapelle ein.
Text: Andreas Lehmann und Traudl Baumeister
Bilder: Klaus-Dieter Gerth