Am 16. November 2025 feierte der Gemeindevorsteher, Hirte Christian Köhler, den Gottesdienst in der neuapostolischen Gemeinde Würzburg. Ein Säugling empfing das Sakrament der Heiligen Wassertaufe.
Christian Köhler verwendete als Grundlage der Predigt ein Wort aus der Offenbarung des Johannes:
„Es spricht, der dies bezeugt: Ja, ich komme bald. – Amen, komm, Herr Jesus!“ (Offenb. 22, 20)
Zu Beginn seiner Ausführungen nahm der Hirte Bezug auf die in diesem Gottesdienst stattfindende Taufhandlung. Dabei griff er einen Gedanken aus dem Eingangslied des Chores auf: „Meines Bruders Hüter will ich sein.“ (CB 388). Er forderte die Gemeinde auf, sich bewusst zu machen, dass sie durch die Taufe einen neuen Bruder erhalten werde, dessen Hüter sie sein solle, damit er sich im Glauben entwickeln könne.
Im Kontext des vorgelesenen Bibelworts machte Christian Köhler deutlich, dass Jesus Christus der Mittelpunkt der im Neuen Testament überlieferten Schriften sei. Hier werde er als Gott der Gnade und der Liebe vorgestellt. Hier sei vorausgesagt, was in der Zukunft geschehen werde. Die Aussage „Ja, ich komme bald“ bestärke uns in der Erwartung seiner Wiederkunft.
In einem ergänzenden Predigtbeitrag wandte sich Gemeindeevangelist Norbert Ehrbar an die Gemeinde.
Im Anschluss an die Sündenvergebung rief Hirte Köhler Silvana und Kai Zahsowk mit Ihren Söhnen an den Altar, um dem kleinen Matthew das Sakrament der Heiligen Wassertaufe zu spenden. Zur Einleitung sang der Kinderchor der Gemeinde das bekannte Kinderlied „Weißt du wieviel Sterne stehen?“ In der Ansprache an die Eltern erwähnte Christian Köhler mit Bezug auf den Namen des Täuflings die Begebenheit des Zolleinnehmers Levi, hebräisch für Matthäus (vgl. Lukas 5, 27-29). Levi habe bei Jesu Ruf „Folge mir nach!“ nicht gezögert, obwohl er einen zweifelhaften Leumund hatte. Zu Ehren des Herrn habe er ein Festmahl gegeben und seine Freunde dazu eingeladen. Auf diese Weise sei er zum Vermittler des Geschenks Gottes geworden. So mögen die Eltern ihren Sohn lehren, dem Ruf Jesu zu folgen, damit er in die Lage versetzt werde, die göttlichen Geschenke in der Gemeinde zu bezeugen.
Nach dem Ende des Gottesdienstes nutzten die Anwesenden die Gelegenheit, den Eltern ihre Glück- und Segenswünsche entgegenzubringen.
Text: Andreas Lehmann
Bilder: Gundbert Banik