Am Sonntag, den 28. April 2024, besuchte Bischof Marco Metzger die Gemeinde Bamberg. In diesem Gottesdienst erhielten Harald Kiederer, der frühere Gemeindevorsteher, und seine Frau Silvia den Segen zu ihrer Goldenen Hochzeit. Zu diesem besonderen Anlass waren alle Vorsteher des Bezirks Erlangen-Würzburg eingeladen.
Vor Beginn des Gottesdienstes stimmte der Kinderchor die versammelte Gemeinde mit einem mitreißend vorgetragenen Lied auf die Predigt ein.
Marco Metzger legte seinen Ausführungen ein Bibelwort aus dem 2. Brief an Timotheus zugrunde:
„Dieses kostbare Gut, das dir anvertraut ist, bewahre durch den Heiligen Geist, der in uns wohnt“. (2 Tim 1, 14)
Die beiden Kerngedanken der Predigt bezogen sich auf die Fragen: „Was ist unser kostbares Gut und wie bewahren wir dieses?“
Das kostbare Gut sei ein Schatz, den man nicht beiläufig am Wegesrand finde. Es gelte ihn zu entdecken, seinen hohen Wert zu erkennen und ihn zu bewahren. Und dieser Schatz sei das Evangelium, die frohe Botschaft., Christus in unserer Mitte. In vielen Gottesdiensten sei dies ein zentrales Thema. Gerade darin aber bestehe die Gefahr, dass man den Wert des Evangeliums nicht mehr richtig einschätze. Wir sollten uns bemühen, dieses kostbare Gut hochzuhalten.
Einschneidende Veränderungen im Leben, so der Bischof weiter, erzeugten Zukunftsängste, auch Krisen, Kriege und Umweltprobleme. Viele Menschen sähen deshalb keine Perspektive mehr. Es herrsche ein signifikanter Pessimismus vor. Als Christen hätten wir jedoch das Evangelium als kostbares Gut, das uns zuversichtlich in die Zukunft schauen lasse. Wir versuchten die frohe Botschaft weiterzugeben, um dem Pessimismus entgegenzuwirken.
Es folgten ergänzende Predigtbeiträge von Priester Thorsten Bätzner aus Forchheim und Evangelist Gerald Kaiser aus Schweinfurt.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls erhielten Harald und Silvia Kiederer den Segen zu ihrer Goldenen Hochzeit.
Die Handlung wurde vom gemischten Chor mit dem Liedbeitrag „Wo du hin gehest“ (CM 312) eingeleitet. Marco Metzger wandte sich an das Goldene Hochzeitspaar mit der Anmerkung, ein Segen habe keine Halbwertszeit. Segen habe Bestand, und was hier stattfinde, sei eine Erneuerung des Hochzeitssegens. Für ihren besonderen Tag gab er den Jubilaren ein Bibelwort aus dem ersten Buch der Chronik mit: „ ... denn was du, HERR, segnest, sei gesegnet ewiglich.“ (1 Chr. 17, 27)
Nach dem Dankgebet und Schlusssegen überraschten die beiden Töchter der Familie Kiederer ihre Eltern mit einem speziell auf sie abgestimmten Lied mit dem Titel „Ein Leben unter Gottes Segen“.
Im Anschluss an den Gottesdienst beglückwünschten die Anwesenden das Goldene Hochzeitspaar und hatten im Foyer der Kirche die Gelegenheit, auf deren Wohl anzustoßen.
Text: M. Kaiser
Bilder: G. Schmidt / K. Zirkelbach / M. Kaiser/