„Tut Werke im Glauben, arbeitet in der Liebe und habt Geduld in der Hoffnung!“ Das waren die zentralen Aufforderungen des Gottesdienstes, den der Vorsteher, Hirte Christian Köhler, am Sonntag, den 18. Februar 2024, in der Gemeinde Würzburg feierte. Im Verlauf des Gottesdienstes wurde ein langjähriger Konfirmandenlehrer von dieser Aufgabe entbunden und ein Nachfolger ernannt.
Der Konfirmandenunterricht bereitet die Heranwachsenden auf ihre Konfirmation vor – den Tag, an dem sie vor der Gemeinde gegenüber Gott ihr Treuegelübde ablegen und als mündige Christen die Verantwortung für ihr Glaubensleben selbst übernehmen.
Fast 35 Jahre hatte Diakon Klaus Böhnlein als Konfirmandenlehrer in der Gemeinde gedient. Christian Köhler dankte ihm für dieses segensreiche Dienen über einen sehr langen Zeitraum. Unter Bezug auf ein durch den gemischten Chor der Gemeinde vorgetragenes Lied machte er deutlich, dass kein Wörtlein verloren gegangen sei von dem, was Klaus Böhnlein in diesen vielen Jahren der großen Zahl von ihm unterrichteter Konfirmandinnen und Konfirmanden auf ihren Glaubensweg mitgegeben habe. Als Aufgabe bleibe ihm weiter, für sie zu beten, so Christian Köhler. Anschließend entband er den Diakon von seiner Aufgabe als Konfirmandenlehrer.
Als neuen Konfirmandenlehrer ernannte Christian Köhler Sebastian Welz. In seiner Ansprache empfahl er ihm den Konfirmandinnen und Konfirmanden, nicht seinen eigenen Glauben überzustülpen, sondern sie zu fördern den eigenen Glauben zu entwickeln. Weiter solle er sie befähigen, dass Gott diesen Glauben in ihr Herz hineinlegen könne. Wenn er so handle, werde Sebastian Welz erleben, dass sein eigener Glaube zusammen mit dem der Konfirmandinnen und Konfirmanden weiterwachsen werde.
Text und Bilder: Andreas Lehmann