Am Sonntag, den 28. Dezember 2025, feierte Apostel Arne Herrmann den Jahresabschlussgottesdienst in der neuapostolischen Kirche Würzburg. Dazu eingeladen waren die Nachbargemeinden Karlstadt und Ochsenfurt. In diesem Gottesdienst empfingen drei Kinder und eine Erwachsene das Sakrament der Heiligen Versiegelung, und ein Diakon wurde in den Ruhestand versetzt.
Der Gottesdienst und das aus den Psalmen entnommene Bibelwort standen ganz im Zeichen des zu Ende gehenden Jahres mit dem Motto „Es ist Zeit Gutes zu tun.“
„Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.“ (Psalm 103, 2)
Der Gemeindechor bereitete die Predigt vor mit dem Lied „Komm her, freu dich mit uns“ (Chorbuch Nr. 113). In seiner Einleitung ging Arne Herrmann auf den mehrfach im Lied enthaltenen Hinweis ein, dass der Herr an diesem Morgen unter uns sein wolle. Er machte darauf aufmerksam, dass er im ganzen Jahr, in schönen ebenso wie in belastenden Situationen, an unserer Seite gestanden habe. Das vorgelesene Bibelwort lade dazu ein, auf das Gute zu sehen, dem Herrn zu danken und ihn zu loben.
Ausgehend vom Jahresmotto stellte der Apostel drei Bereiche in den Mittelpunkt der Predigt, in denen im abgelaufenen Jahr Gutes getan wurde.
Er habe im abgelaufenen Jahr die Geduld mit uns nicht verloren, sondern uns viel Gnade geschenkt. Er habe sich uns immer wieder zugewendet und uns die Möglichkeit gegeben, im Glauben zu wachsen. Bei Belastung habe er die Kraft zum Weitergehen geschenkt.
Schwestern und Brüder hätten sich mit Gaben und Fähigkeiten im Rahmen ihrer Möglichkeiten eingebracht. Davon habe die gesamte Gemeinde in unterschiedlichsten Bereichen profitiert.
Hilfe und Trost sei den Notleidenden gespendet worden.
Auch im kommenden Jahr bleibe die Aufgabe bestehen, Gutes zu tun.
Mit dem Lied „Vom Anfang bis zum Ende“, begleitet von Nicole Metzger auf der Gitarre, bereitete der Kinderchor der Gemeinde einen ergänzenden Predigtbeitrag durch Bezirksevangelist Richard Bauer vor.
Nach dem Opfergebet und der Sündenvergebung rief Arne Herrmann die betreffenden Eltern mit ihren Kindern sowie eine Erwachsene an den Altar, um Ihnen das Sakrament der Heiligen Versiegelung zu spenden. Den Eltern legte er in der Ansprache ans Herz, die Gabe Heiligen Geistes durch vorbildliches Leben zu pflegen. Der Glaubensschwester wünschte er, dass Gott ihr eine Perspektive schenke, die über das irdische Leben hinausgehe.
Im Anschluss an die Feier des Heiligen Abendmahls erfolgte die Ruhesetzung des Diakons Gundbert Banik aus der Gemeinde Würzburg. Nahezu 24 Jahre habe er treu in der Gemeinde gedient, vielfältige Verbindungen gepflegt und auch seine handwerklichen Fähigkeiten eingebracht, so der Apostel in seiner Ansprache. Jahrzehntelang habe er als Chorleiter gewirkt und werde dies im Ruhestand noch weiter tun. Für all sein Dienen und die Unterstützung durch seine Frau Angela dankte Arne Herrmann dem Diakon und versetzte ihn in den wohlverdienten Ruhestand.
Text und Bilder: Andreas Lehmann