Am 31. Mai 2026 besuchte Bezirksevangelist Richard Bauer die neuapostolische Kirchengemeinde Würzburg und spendete im Rahmen des Sonntagsgottesdienstes einem Ehepaar den Segen zum 50. Ehejubiläum.
Zu Beginn seiner Predigt widmete sich der Bezirksevangelist dem besonderen christlichen Festtag Trinitatis, dem Fest der Dreieinigkeit Gottes. Er betonte, dass die Dreieinigkeit die verschiedenen Rollen Gottes beschreibe, es sich jedoch um einen einzigen Gott handele. Im Einklang mit diesem Fest verwendete Richard Bauer den trinitarischen Segen aus dem 2. Korintherbrief als Grundlage seiner Predigt:
„Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!“ (2. Kor. 13, 13)
In der Predigt wurde deutlich, dass dieser Segen keinen bloßen Wunsch darstelle, sondern eine feste Zusage Gottes: Er gewähre uns fortwährend Christi Gnade, lasse uns Gottes Liebe erfahren und ermögliche uns die Gemeinschaft als Christen untereinander durch den Heiligen Geist. Dieser trinitarische Segen, so Richard Bauer weiter, werde am Ende eines jeden Gottesdienstes gespendet, und es sei von Bedeutung, die Gnade, Liebe und Nähe Gottes im Heiligen Geist aus dem Gottesdienst in die kommende Woche mitzunehmen. Dadurch gelinge es, das Evangelium Jesu Christi zu leben und weiterzutragen.
Hirte Christian Köhler zog in einem ergänzenden Predigtbeitrag einen Vergleich zwischen dem Segen Gottes und einem Geschenk, welches ausgepackt und genutzt werden dürfe. Er ging zudem darauf ein, wie das Jubelpaar in seinem persönlichen Leben den Segen Gottes bislang erfahren habe.
Im Anschluss an die Feier des Heiligen Abendmahls spendete der Bezirksevangelist dem Ehepaar Rainer und Angelika Grabe den Segen zum goldenen Hochzeitsjubiläum. In seiner Ansprache hob er die bisherige gegenseitige Fürsorge des Paares hervor und ermutigte sie, diese weiterhin zu pflegen. Er riet ihnen zudem, ihre Zeit sinnvoll zu nutzen, in Anlehnung an ein Bibelwort aus dem Epheserbrief: „So sehet nun zu, wie ihr vorsichtig wandelt, nicht als die Unweisen, sondern als die Weisen, und kaufet die Zeit aus; denn es ist böse Zeit.“ (Eph. 5, 15f)
Im Anschluss an den Gottesdienst bot ein im Foyer vorbereiteter Imbiss den Anwesenden die Gelegenheit, dem Ehepaar Grabe Glück und Segen zu wünschen und sich in angenehmer Atmosphäre auszutauschen.
Text: Christian Köhler
Bilder: Gundbert Banik