Am Donnerstagabend, den 9. 7. 2026, besuchte Apostel Arne Herrmann die neuapostolische Kirchengemeinde Höchstadt/Aisch in der Böhmerwaldstraße. In diesem Gottesdienst ordinierte er zwei Diakoninnen sowie einen Priester.
Dem Abendgottesdienst lag folgender Bibelvers zugrunde:
„So zieht nun an als die Auserwählten Gottes, als die Heiligen und Geliebten, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld.“ (Kolosser 3, 12)
Der Apostel machte in seiner Predigt deutlich, dass Gott nicht als derjenige zu uns komme, der zuerst Forderungen stelle. Vielmehr begegne er uns als der, der erwählt, heiligt und liebt. Wir seien seine Erwählten, seine Geheiligten und seine Geliebten. Aus dieser Haltung heraus beschenke er uns mit seinen Gaben und lege uns neue Kleider an – geistliche Ausstattung, die uns tragen, schützen und befähigen möge. Für diese Kleider brauche man nichts zu bezahlen oder eine bestimmte Leistung zu erbringen. Die Gläubigen rief er dazu auf, diese Kleider anzuziehen und dem Heiligen Geist vertrauend Raum zur Entfaltung zu geben.
Ein ergänzender Wortbeitrag kam von Hirte Christian Köhler aus Würzburg. Er betonte, dass diese geistlichen Kleider auch im Alltag hilfreich seien und Sicherheit gäben. Oft müsse man erst hineinwachsen, doch gerade dieser Weg sei Teil der göttlichen Führung und Stärkung.
Ein besonderer Höhepunkt des Gottesdienstes war, dass der Apostel im Anschluss an die Feier des heiligen Abendmahls drei Amtsträgerinnen und Amtsträger ordinierte:
In diesem Zusammenhang wies der Apostel darauf hin, dass die neuen Ämter und Dienste, die im Gottesdienst übertragen wurden, Ausdruck der göttlichen Zuwendung seien. Gott gebe nicht nur einen Auftrag, sondern auch die geistliche Kleidung, die Kraft und die Gaben, um wachsen zu können und sicher zu stehen.
Text/Bilder: T.R. / T.W.