Am Wochenende zu Himmelfahrt 2024 findet der Süddeutsche Kirchentag in Karlsruhe statt. Der Apostelbereich Heilbronn/Nürnberg beteiligt sich unter anderem mit einem großen Musikprojekt, das den Höhepunkt im Konzert am 10. Mai finden wird.
Ob im Chor, oder im Orchester, Ihr könnt mitwirken. Aus allen Bezirken des Apostelbereiches Heilbronn/Nürnberg werden Interessierte aus Chor und Orchester gesucht. Bitte sagt es auch befreundeten Geschwistern aus anderen Bezirken und Bereichen. Ebenso sind musikbegeisterte Gäste herzlich willkommen und eingeladen, teilzunehmen.
Anmeldung bitte bis 03.01.2024 über folgenden Link: Anmeldeformular
„Nun danket alle Gott“ von Franz Liszt, ebenso wie „Messe solennelle de sainte Cécile“ von Charles Gounod, „Der Herr ist mein Hirt“ von Johann Lützel, „o großer Gott“, Clara Scott bis hin zu einer Bearbeitung des Kanons „Shalom chaverim“, bilden ein umfangreiches und ansprechendes Programm.
Hörbeispiele und einen Blick in die Noten gibt es hier.
Tobias Rahne aus der Gemeinde Erlangen leitet das Projekt. In der Probenarbeit bekommt er Unterstützung von weiteren Dirigentinnen und Dirigenten.
„Diese Musikwerke ermöglichen uns, im großen Rahmen Chor, Orchester, & Orgel miteinander zu verbinden und möglichst viele Akteure einzubinden.“
Das Konzept besteht aus einem Mix von Probenwochenenden und Probentagen. Sie werden regional stattfinden, um möglichst vielen die Teilnahme zu ermöglichen. Das große Finale bildet die Generalprobe im Mai.
Den Impuls zu diesem Konzert als Beteiligung am Süddeutschen Kirchentag 2024 bekam Tobias Rahne aus einem Musikwerk:
"Bezirksapostel Michael Ehrich hatte dazu aufgerufen, für den Kirchentag Ideen und Programmbeiträge einzureichen.
Vor einigen Wochen hörte ich die Messe von Charles Gounod zum ersten Mal und ich beschäftigte mich mit diesem Stück. Dieses Werk ist aus meiner Sicht sehr geeignet, an einem Kirchentag vorgetragen zu werden. Es beinhaltet die Anbetung des 3-einigen Gottes, das Glaubensbekenntnis und viele weitere Dinge, die unsere persönliche Beziehung zu Gott, Jesus und dem Heiligen Geist betreffen. Ich dachte mir dann: „Warum nicht versuchen, dieses Werk auf dem Kirchentag vorzutragen?“ und schilderte Apostel Arne Herrmann die Idee, dies mit einem Musikprojekt aus dem gesamten Apostelbereich zu tun. Er befürwortete diese Idee und so wurde es offiziell eingereicht."
"Hier sind wir noch nicht konkret – das „Motto“ suchen wir noch. Wir möchten am Ende ein Motto/Konzert-Überschrift finden, die das Kirchentags-Motto widerspiegelt/aufgreift und auf den Konzertinhalt ebenso referenziert. Eine erste Idee ist: „Kommet her – und lobpreist Gott den Vater, Sohn und Heiligen Geist.“
Das Motto ist auch ein Stück weit abhängig von den Musikstücken, wenn z.B. die Messe nicht realisiert werden kann, wird es vielleicht einen anderen Schwerpunkt geben."
"Die Konzertidee beruht auf dem Vortrag der Cecilien-Messe von Charles Gounod. Dieses Werk steht im Mittelpunkt. Ergänzend hierzu sind die Stücke „Nun danket alle Gott“ von Franz Liszt und „Der Herr ist mein Hirt“ von Johann Lützel vorgesehen. Je nach den Anmeldungen etc. wird das finale Programm festgelegt."
"Es findet keine „Aufnahme-Prüfung“ statt. Alle Geschwister und Interessierte können sich im Vorfeld die Hörbeispiele und Noten anschauen, um entscheiden zu können, ob es für sie machbar ist. Es wird z.B. bei den Chorproben entsprechende Übungen geben, die die Sängerinnen und Sänger unterstützen werden. Daher sollte man z.B. beim Chor „keine Angst“ haben.
Bei den Orchesterspielerinnen und -Spielern setze ich auf eine gesunde Selbsteinschätzung und den Willen, üben zu wollen. Es wird prinzipiell niemand ausgeschlossen, aber es ist am Ende ein öffentliches Konzert und ein entsprechender Anspruch muss vorhanden und erfüllt werden."
"Mir ist wichtig, dass wir alle im Apostelbereich dieses Projekt als Chance sehen und annehmen, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen, was eine Innen- und Außenwirkung hat. Wir haben so viele Talente, auch im Bereich der Musik. Wir sollten die Chance nutzen, uns hier in einem besonderen Projekt zusammenzutun und in der Gemeinschaft unseren Glauben zu bekennen und die Gemeinschaft zu pflegen/genießen/stärken. Aus so einem Projekt kann und sollte etwas entstehen, was uns in die Zukunft begleitet und für weitere Dinge motiviert.
Unser Apostelbereich ist geografisch groß, aber er sollte dies in unserem Inneren nicht sein, hier können wir durch so ein Projekt zusammenrücken.
Mir ist dieser Gemeinschaftsgedanke sehr wichtig – ja, die Musik soll am Ende eine gewisse Qualität haben, aber viel wichtiger ist mir, dass etwas gemeinsam geschaffen wird. Um dies zu unterstützen ist mir auch wichtig, dass die Interessierten bei z.B. Terminfragen oder anderen Dingen sich mit mir in Verbindung setzen und Lösungen gefunden werden, die zum Projekt passen, aber auch die persönlichen Dinge berücksichtigen.
Mir ist auch wichtig, dass dieses Konzert einen ökumenischen Gedanken beinhaltet und die Teilnehmenden nicht auf unsere Kirchenmitglieder beschränkt sind, im Gegenteil, das Konzert/Projekt bietet die große Möglichkeit über die Musik und persönliche Freundschaften Kontakt mit unserer Kirche und dem Glauben herzustellen."
Informationen zum Probenmodus, den -Terminen und -Orten, sind auf der Anmelde-Seite präsentiert und werden laufend aktualisiert.
Apostel Arne Herrmann sagt dazu:
„Ich sehe schon die Phase der gemeinsamen Vorbereitung auf das Konzert als schöne Möglichkeit, bezirksübergreifend freudige Gemeinschaft zu pflegen und Kontakte zu knüpfen“.
Text und Foto: Heike Stiegler