Am Sonntag, den 11. 2. 2024, feierte Apostel Arne Herrmann, der Leiter des Apostelbereichs Heilbronn-Nürnberg, in der neuapostolischen Gemeinde Bad Kissingen den Sonntagsgottesdienst. Zwei Kinder empfingen das Sakrament der Heiligen Versiegelung.
Dem Gottesdienst lag ein Bibelvers aus dem Brief an die Hebräer zugrunde:
"Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir." (Hebr. 13, 14)
Der Apostel ging zu Beginn seiner Predigt auf das vom Chor gesungene Lied "Jesus will dir heut begegnen" ein, das die Aufforderung, "Komm doch zu ihm!", enthält. Jesus lade ein und es lohne sich stets, zu ihm zu kommen.
Im Kontext des Bibelverses sei es dem Verfasser des Hebräerbriefes ein Anliegen gewesen, die damaligen Juden darauf hinzuweisen, dass das Rückfallen in alte Opferrituale nicht selig mache. Mit seinem Opfertod habe Jesus Christus selbst die Möglichkeit geschaffen, zu Gott zu kommen.
Ebenso gelte für die Gläubigen heute, dass alte Rituale an sich keine Zukunftswirkung haben. Das Beste komme noch, nämlich die ewige Gemeinschaft mit Gott. Die Zielvorstellung vom ewigen Heil mit Gott sei für die Christen heute:
Abschließend wurde Bischof Marco Metzger um einen ergänzenden Predigtbeitrag gebeten.
Vor der Feier des Heiligen Abendmahls spendete der Apostel zwei Kindern das Sakrament der Heiligen Versiegelung. In der Ansprache an die Eltern erläuterte Arne Herrmann die Bedeutung dieses Sakraments, nämlich die Spendung der Gabe des Heiligen Geistes. Dabei äußerte er den Wunsch, dass der Heilige Geist die Kinder immer erfüllen möge.
Am Ende des Gottesdienstes wurde Diakon Alexander Gerndt in seinem Amtsauftrag für die Gemeinde Bad Kissingen bestätigt.
Text: Thomas Reitz
Bilder: Sarah Twardzik