Am Sonntag, den 21. Juli 2024, fand in Würzburg ein "dezentraler" Kindergottesdienst statt. Für den anderen Teil des Bezirks erlebten die Kinder zur selben Zeit einen Gottesdienst in Erlangen.
In Würzburg fanden sich die jungen Glaubensgeschwister bei hochsommerlichen Temperaturen im kleinen Saal ein. Der Kindergottesdienst begann mit dem Lied „Ich lobe meinen Gott“ aus dem Liederbuch „Stimmt mit ein“.
Nach dem gemeinsam gesungenen Lied betete Priester Kay Lipinski mit den Kindern. Anschließend las ein Kind das Bibelwort aus den Psalmen vor:
“Das ist ein köstlich Ding, dem HERRN danken und lobsingen deinem Namen, du Höchster.“ (Psalm 92, 2)
Der Priester nahm im Stuhlkreis der Kinder Platz und ging zunächst auf das Eingangslied ein. Dies hat 3 Strophen in unterschiedlichen Sprachen. Er fragte in die Runde, wer denn "Danke" in einer Fremdsprache sagen könne. Vom englischen „Thanks", dem griechischen "Efcharistó" bis hin zum spanischen "Gracias" taten die Kinder ihre Fremdsprachenkenntnisse kund.
Aber warum danken wir eigentlich? Mit dem Dank drücken wir unsere Überzeugung aus, etwas Gutes bekommen zu haben, und lösen damit Freude beim Geber aus. Und wie sollte unser Dank sein? Ehrlich und aus unserem Herzen kommend- nicht nur eine höfliche Geste.
Weiterhin erklärte Priester Lipinski den Kindern den Unterschied zwischen irdischem und göttlich ewigem Dank. Danach wurde in zwei Gruppen erarbeitet, für welche irdischen bzw. göttlichen Dinge wir dankbar sein dürfen.
Wieder vereint, vervollständigten alle zusammen ein vorbereitetes Plakat mit bunten Papierstreifen. Hierbei stand jeder Streifen für einen Dankesgrund: für den lieben Gott und den Herrn Jesus, für den Heiligen Geist, den Segen, unseren Glauben und den Engelschutz. Aber auch für Essen und Trinken, für die Schule, für die Familie, den Spaß, die Freunde und den Frieden, den wir haben dürfen.
Nachdem die Kinder aus der Vorsonntagsschule mit im Kreis begrüßt worden waren, leitete Kay Lipinski zur Sündenvergebung und zum Heiligen Abendmahl über. Die Gedanken dazu bezogen sich noch einmal auf das Thema des Gottesdienstes, denn für Gottes Gnade und die Gemeinschaft mit ihm dürfen wir ebenfalls dankbar sein. Das Heilige Abendmahl klang mit dem Lied „Vergiss nicht zu danken“ ( Stimmt mit ein, Nr. 56) musikalisch aus.
Nach dem Gebet und Schlusssegen gab es eine kühlende und erfrischende Überraschung für Groß und Klein: Eis am Stiel für alle!
Text/Bilder: Tini Lipinski