Am Sonntag, den 24.März 2024, feierte Bezirksevangelist Jürgen Braun, stellvertretender Vorsteher des Kirchenbezirks Nürnberg, im Rahmen eines Bezirksämteraustauschs den Palmsonntag in der neuapostolischen Kirche Würzburg. Zu diesem Gottesdienst mit eingeladen waren die Nachbargemeinden Kitzingen und Ochsenfurt.
Am Beginn der Karwoche steht in der christlichen Tradition der Palmsonntag. Es ist der Tag, an dem alle Christen des Einzugs Jesu in Jerusalem gedenken. Neben dem Gemeinschaftschor der anwesenden Gemeinden beteiligte sich auch das Würzburger Orchester unter der Leitung von Helge Lauterbach an der musikalischen Gestaltung des Gottesdienstes.
Jürgen Braun stellte die Predigt unter ein Bibelwort aus dem Lukasevangelium:
„… Gelobt sei, der da kommt, der König, in dem Namen des Herrn! Friede sei im Himmel und Ehre in der Höhe! Und einige von den Pharisäern in der Menge sprachen zu ihm: Meister, weise doch deine Jünger zurecht! Er antwortete und sprach: Ich sage euch: Wenn diese schweigen werden, so werden die Steine schreien." (Luk. 19, 38-40)
Nach dem einleitenden Chorlied erfolgte zunächst eine Bibellesung zu dem Palmsonntagsgeschehen aus dem Johannesevangelium (Joh. 12, 12-19).
In seiner Predigt beschrieb der Bezirksevangelist zunächst den geschichtlichen Zusammenhang. Die durch Jesus verkündete Lehre, dass Friede außerhalb des Tempels vermittelt werde, sei den Pharisäern suspekt gewesen. Sie habe deren Vorstellung, dass der Tempel die Wohnung Gottes und das Einhalten des mosaischen Gesetzes Grundlage des Friedens sei, vollkommen widersprochen. Jesus habe jedoch die Liebe zu Gott und zum Nächsten gefordert. Diese Lehre habe für uns zwei ganz konkrete Auswirkungen:
Anschließend wurde Priester Heinz-Jörg Herrmann aus der Gemeinde Kitzingen um einen ergänzenden Predigtbeitrag gebeten, ehe der Bezirksevangelist mit allen Anwesenden das Heilige Abendmahl feierte.
Text: Andreas Lehmann
Bilder: Gundbert Banik und Andreas Lehmann