Am Sonntag, den 5. Mai 2024, trafen sich die Kinder aus den Gemeinden des Kirchenbezirks Erlangen-Würzburg in der neuapostolischen Kirche in Bad Kissingen zum Kindertag.
Nachdem die Kinder mit ihren Eltern dem kühlen und grauen Regenwetter getrotzt hatten und in der Kirche angekommen waren, begann ein musikalisches Warm-up im Rahmen einer gemeinsamen Kinderchorprobe. Die fröhliche Schar wurde stimmungsvoll vom Klavier begleitet, und schnell war die ungemütliche Wetterlage vergessen.
Nach diesem musikalischen Einstieg übernahm Hirte Christian Köhler, der Vorsteher der Gemeinde Würzburg, und bereitete die Anwesenden auf den Gottesdienst und das Bibelwort aus der Apostelgeschichte vor:
"Und als der Pfingsttag gekommen war, waren sie alle beieinander an einem Ort. Und plötzlich kam ein Brausen vom Himmel, wie von einem gewaltigen Sturm, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt, wie von Feuer, und setzten sich auf einen jeden von ihnen." (Apg. 2, 1-3)
Die Kinder beleuchteten gemeinsam mit Christian Köhler den Begriff Pfingsten und das damit verbundene Ereignis der Aussendung des Heiligen Geistes. Danach begann der Gottesdienst mit dem Eingangslied „Immer und überall“, das ebenfalls Gottes Nähe thematisiert. Symbolisch für die Anwesenheit des Heiligen Geistes entzündete ein Kind eine große Kerze, die während des Gottesdienstes brannte.
Priester Sebastian Guhl, der stellvertretende Vorsteher des Kirchenbezirks Erlangen-Würzburg, erarbeitete sodann gemeinsam mit den Kindern im Dialog, wer oder was der Heilige Geist eigentlich ist: „Der Heilige Geist ist der liebe Gott“, „er ist immer bei uns“, „wir tragen ihn in unserem Herzen“, „wir können ihn nicht sehen, aber spüren“, „er hilft uns, beschützt uns und wir fühlen uns bei ihm geborgen“, so die Vorstellungen der Kinder.
Priester Guhl ergänzte in seiner Predigt die Spendung des Heiligen Geistes durch die Apostel im Sakrament der Heiligen Versiegelung und erläuterte seine Kraft und Wirksamkeit in uns: Er bringe uns von unguten Dingen ab und lenke uns zum Positiven hin. Und wenn wir uns mal nicht gut fühlten und um seinen Beistand beteten, sorge er dafür, dass es uns wieder besser gehe.
Um für jeden die Anwesenheit des Heiligen Geistes zu verdeutlichen, durften sich alle Anwesenden an der großen Kerze eine kleine Kerze anzünden. Diese konnten sie später zur Erinnerung mit nach Hause nehmen.
Nach der Sündenvergebung und der Feier des Heiligen Abendmahls endete der Gottesdienst mit Gebet und abschließendem Gesang des Kinderchores.
Nach einem Blick aufs Wetter, der Regen hatte aufgehört und die Sonne kam hervor, konnte der Startschuss für den Aufbau der Hüpfburg erfolgen, was bei den Kindern auf große Begeisterung stieß.
Bevor jedoch das Spiel- und Spaßprogramm beginnen konnte, galt es, sich erst einmal mit der selbstgemachten Pizza aus dem Pizzaofen zu stärken.
Danach lud die Hüpfburg zum Toben ein, das beliebte Kinderschminken verwandelte Kindergesichter in gefährliche Löwen und zauberhafte Feen, und auch das gemeinschaftliche Basteln und Völkerballspiel bereitete allen große Freude. Zudem gab es am Kuchenbuffet reichlich Auswahl und viel Zeit und Möglichkeit zum Gedankenaustausch und freundschaftlichen Beisammensein.
Glücklich und erschöpft traten Groß und Klein nach einem tollen Tag mit schönen Erlebnissen und vielen positiven Eindrücken die Heimreise an.
Text und Bilder: Tini Lipinski