Am Freitag, den 11. Juli 2025, fuhren Seniorinnen und Senioren der neuapostolischen Gemeinden Würzburg, Karlstadt und Ochsenfurt bei angenehmen Temperaturen und viel Sonnenschein in den Südspessart.
Geplant war ein Treffen der Würzburger „G’Oldies“ mit Mitgliedern der Kirchengemeinde Wertheim, der gemeinsame Besuch der Hammerschmiede Hasloch und die Einkehr in der Kartause Grünau.
Um 10 Uhr trafen sich die Ausflügler in der Kirche in Würzburg. Nach einem Gebet für gutes Gelingen und schönes Wetter fuhren alle in Fahrgemeinschaften zur neuapostolischen Kirche Wertheim.
Dort wurden sie von den Wertheimern schon erwartet, und der dortige Seniorenbeauftragte begrüßte alle herzlich. Nach einem Gebet, einem gemeinsam gesungenen Lied und einer Vorstellungsrunde genossen alle das mitgebrachte Würzburger Gebäck und den Wertheimer Kaffee. Rasch entwickelten sich Gespräche in herzlicher Atmosphäre.
Und schon ging es - jetzt mit den Wertheimern - weiter zum nächsten Stopp, zur Hammerschmiede Hasloch. Zwei Schmiede der Firma Ersa/Kurtz führten in der historischen 1779 erbauten wasserbetriebenen Hammerschmiede (Museum) vor, wie "Eisen geschmiedet wird, solange es heiß ist" und erklärten auch, warum ein Schmied immer "zwei Eisen im Feuer" haben musste.
Danach ging es weiter zum letzten Stopp des Ausflugs, zur Kartause Grünau, einem ehemaligen Kloster der Kartäuser südöstlich von Schollbrunn in Bayern. Bereits 1328 erhielt der Kartäuserorden von Mainz den kleinen Ort Schollbrunn, um hier ein neues Kloster zu gründen. Es wurde von den Mönchen „Nova Cella“ genannt und war die älteste Kartause in Franken.
Heute befindet sich auf dem Anwesen ein Gastronomiebetrieb. Dort war die große Gruppe von knapp vierzig Personen zum Mittagessen angemeldet.
In froher Runde und bei interessanten Gesprächen über die Gegenwart und gemeinsame Vergangenheit (die Würzburger Seniorenbeauftragten gehörten in den Siebziger Jahren zur Gemeinde Wertheim) genoss die Gemeinschaft aus Würzburgern und Wertheimern die Mittagspause in den alten Gemäuern, drehte dann eine kleine Runde um den Fischteich und ließ sich zuletzt auf der Terrasse Kaffee und Kuchen schmecken, bevor es am späten Nachmittag wieder nach Hause ging.
„Ihr habt ein tolles Ziel ausgesucht, und wir haben dazu noch unseren Horizont erweitert!“ „Es war einfach wunderbar!“ war die einhellige Meinung am Ende des Tages. „Wir freuen uns schon auf das nächste Treffen!“
Text: Anke und Rudolf Rabhansl
Bilder: Anke und Rudolf Rabhansl, Renata Krawczyk